Das Wasserschloss Europas

Alle EinwohnerInnen der Schweiz geniessen uneingeschränkten Zugang zu qualitativ hochwertigem Wasser und modernen Sanitäranlagen – eine Tatsache, die nicht überall so selbstverständlich ist.

  • 5% der Süsswasservorräte Europas lagern in der flächenmässig kleinen Schweiz.
  • 162 Liter Wasser pro Tag verbraucht der durchschnittliche Schweizer.
  • 4'200 Liter sind es täglich, wenn man das virtuelle Wasser berücksichtigt (d.h. Wasser, das benötigt wird, um unsere Konsumgüter herzustellen).
  • 82% dieses Wasser-Fussabdrucks entstehen im Ausland ­– zur Herstellung von Importgütern. Nur 18 % werden innerhalb der Schweiz erzeugt.
  • Rund 1 Milliarde Menschen weltweit müssen mit weniger als 20 Liter pro Tag auskommen.
Gesicherter Zugang
  • 100 % der Schweizer Bevölkerung geniessen stetigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sicheren Sanitäranlagen.  
  • 36 % der Bevölkerung in Sambia haben im Vergleich dazu keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und...
  • 50 % keinen Zugang zu sicheren sanitären Anlagen.
  • 95% der Schweizer Bevölkerung trinkt zu Hause Leitungswasser. In der Gastronomie werden 5% Leitungswasser und 95% Markenwasser getrunken.
Hohe Qualität

  • Das Trinkwasser der Schweiz setzt sich zu je 40% aus Grund- und Quellwasser und zu 20% aus See- und Flusswasser zusammen.
  • In der Schweiz ist Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt – die Qualitätsanforderungen sind höher als bei Flaschenwasser.
  • Die meisten Mineralmarken sind qualitativ gleichwertig oder von tieferer Qualität als unser Leitungswasser.
  • 0.18 Rappen kostet ein Liter Trinkwasser im Durchschnitt. Ein Liter Mineralwasser kostet bei vergleichbarer Qualität rund 80 Rappen, also gut 440 mal mehr.
  • Ein Liter Flaschenwasser kostet mittlerweile mehr als ein Liter Rohöl.

 

Quellen: 

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