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Länderprofil Sambia

Sambia liegt im Südosten Afrikas und ist das Land mit den grössten Wasservorkommen in Subsahara-Afrika.

  • Geschichte
    • 1891 – 1923: Administration durch die British South Africa Company
    • 1923 – 1964: Britisches Protektorat „Nordrhodesien“
    • 1964: Unabhängigkeit und Namensänderung zu Sambia
  • Grösse
    • 14 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 750'000km2
    • oder 18x der Fläche der Schweiz, mit fast der doppelten Anzahl Einwohner
  • Hauptstadt
    • Lusaka (1.8 Mio. Einwohner)
  • Lebenserwartung
    • 51.83 Jahre für die Gesamtbevölkerung
  • Volksgruppen
    • ​> 20 grosse ethnische Gruppen mit 70 gesprochenen Sprachen
  • Religion
    • 75% Protestantisch; 20% katholisch
  • Entwicklung
    • ​Sambia ist eines der am wenigsten entwickelten Länder (2013: UNO-Rang 141 von 187).
    • Zirka 60% der Bevölkerung leben in schnellwachsenden Stadtrandgebieten (sogenannte "Compounds" oder "Slums").
  • Wasser & Sanitäre Anlagen
    • Das Land verfügt über die grössten Wasserressourcen Subsahara-Afrikas.
    • Trotzdem hat 1/3 der Gesamtbevölkerung keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser
    • Rund die Hälfte aller SambierInnen hat Zugang zu sanitären Anlagen.
    • Die Hauptgründe dafür sind mangelhaftes Wasser-und Abwassermanagement und fehlende finanzielle Mittel.

Mehr dazu: 

 

Projektgebiete in Lusaka

In der Sambischen Hauptstadt unterstützt WfW Projekte in den bevölkerungsreichsten und ärmsten Stadtgebieten Kanyama, John Laing sowie dem Stadtrandgebiet Linda.

  • Wasser & Sanitation: Mehr als die Hälfte der Bewohner von Kanyama, John Laing und Linda haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Somit ist die Wasserversorgung mangelhafter als im nationalen Durchschnitt.

  • Fehlende Hausanschlüsse: Hausanschlüsse an die staatlichen Wasserleitungen und das Abwassersystem sind rar. Die grosse Mehrheit der Bewohner kann sich diesen Luxus noch nicht leisten.
  • Armut: Die Mehrheit der Bewohner lebt unter der internationalen Armutsgrenze (weniger als $1.25/Tag).
  • Ausbildung: Für die lokalen Einwohner sind Ausbildungskosten, z.B. für technische Berufsbildung, dadurch vielfach zu hoch. 
  • Hohe Arbeitslosigkeit: Arbeitslosigkeit ist für junge Leute der Normalfall.
  • Gesundheit/Hygiene: Wasserbürtige Krankheiten wie Durchfall, Typhus und Cholera, aber auch HIV/AIDS sind weit verbreitet.
  • Lebenserwartung: Liegt bei ca. 50 Jahren. 
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