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Wasser in der Welt

Bei uns in der Schweiz ist hochwertiges Leitungswasser jederzeit verfügbar. Dies ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Weltweit leben hunderte Millionen Menschen ohne elementare Trinkwasserversorgung. Viele trinken verunreinigtes Wasser, warten mehrere Stunden täglich oder müssen teures, abgefülltes Wasser kaufen. 

  • Rund 1 Milliarde Menschen – 1/7 der Weltbevölkerung – haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser. Die tiefsten Schätzungen gehen von ca. 780 Millionen Menschen aus; die höchsten von 1.4 Milliarden.
  • "Keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser" bedeutet, dass ein Mensch mehr als einen Kilometer von einer sicheren Wasserstelle entfernt ist und täglich mit weniger als 20 Liter Wasser auskommen muss.
  • 3.5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr aus Mangel an sauberem Wasser oder weil sie verunreinigtes Wasser getrunken haben.
  • Alle 8 Sekunden stirbt weltweit ein Kind in Folge einer Krankheit, welche durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen wurde.
  • 50% aller Krankenbetten der Welt sind belegt durch Personen, die an wasserbürtigen Krankheiten leiden.
  • 443 Millionen Schultage gehen weltweit jedes Jahr wegen wasserbürtigen Krankheiten verloren.
  • 2 ausschlaggebende Gründe für diese globalen Defizite sind
    • fehlende Infrastruktur
    • fehlendes Know-how und Ausbildungsmöglichkeiten
  • Mit seinen Projekten hat sich WfW zum Ziel gesetzt, diese beiden Missstände auf lokaler Ebene zu verändern. 
Sanitäranlagen
  • 2,5 Milliarden Menschen müssen ohne Latrinen und Abwasserentsorgung auskommen. So ist 1/3 der Weltbevölkerung nicht vor Kontakt mit Exkrementen geschützt.
  • Diese Menschen verrichten ihre Notdurft entweder auf Plumpsklos, hängenden oder Eimer-Latrinen (Unimproved Facilities), oder in akzeptablen sanitären Anlagen, die aber von mehreren Haushalten genutzt werden (Shared Facilities).  
  • Jeder 7. Mensch verrichtet seine Notdurft im Freien (Open Defecation). 
  • 64% der globalen Bevölkerung benützen verbesserte Sanitäranlagen (Improved Sanitation). 
  • Improved Sanitation heisst, dass die nötige Hygiene sichergestellt ist, wie z.B. in Anlagen, die mit Kanalisationssystemen oder Klärbehältern verbunden sind, sowie Plumpsklos mit Aufbau und kompostierende Toiletten.
Globale Unterschiede
Der Anteil der Bevölkerung ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und Sanitäranlagen variiert stark nach Ländern und Regionen. Besonders betroffen ist Afrika südlich der Sahara.
 
  • Von den rund 1 Milliarde Menschen ohne Zugang zu sauberem Wasser leben:
    • 40% in Subsahara-Afrika
    • 35% im südlichen Asien
    • 17% im östlichen Asien
    • 10% im südöstlichen Asien
  • Der Bevölkerungsanteil ohne Zugang zu ausreichenden Sanitäranlagen ("improved Sanitation") liegt bei:
    • 70% in Subsahara-Afrika 
    • 60% im südlichen Asien
    • 35% im östlichen Asien
    • 30% im südöstlichen Asien
    • 20% in Nordafrika
  • Von den 940 Millionen Einwohner Subsahara-Afrikas haben so 
    • 400 Millionen Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser &
    • 655 Millionen Menschen keinen Zugang zu ausreichenden Sanitäranlagen.

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